Eiszeitpark

Im Eiszeitpark herrscht Steinzeitfieber

Am 14. und 15. September ist es Zeit für die 16. Petersfelstage im Engener Eiszeitpark. Auch finden in diesem Jahr wieder die Europameisterschaften für prähistorische Jagdwaffen statt.
Doch keineswegs stehen nur Wettkämpfe auf dem Programm, sondern es wird Steinzeitspaß für die ganze Familie geboten. Wir lassen die Steinzeit auferstehen. An der Petersfelshöhle, wo vor 15.000 Jahren Rentierjäger lebten, stellen internationale Experten der experimentellen Archäologie ihr Können vor. Das ganze Spektrum des steinzeitlichen Lebens wird auf spannende Art anschaulich und begreifbar gemacht. Für jeden ist etwas dabei, egal ob Groß oder Klein.

Am Samstag, 14. September von 13 bis 17:30 Uhr und am Sonntag, 15. September von 11 bis 17 Uhr findet ein umfangreiches Programm statt. Beide Tage hindurch werden Steingeräte und Kochwerkzeuge hergestellt, Leder und Fell verarbeitet und vieles mehr.
Außerdem werden Führungen durch den Petersfelsen, botanische Führungen und Geologieführungen angeboten. Eine weitere Attraktion ist die noch nicht vollständig ausgegrabene, vor 13.000 Jahren von Menschen bewohnte Gnirshöhle im Eiszeitpark, die an beiden Tagen besichtigt werden kann. Aufgrund der engen Platzverhältnisse sind daher pro Führung nur max. 10 Personen erlaubt. Das Betreten der Höhle ist nur für Kinder über 10 Jahren mit einer erwachsenen Begleitperson erlaubt.

Die Karten für die Führungen erhalten Sie an den Petersfelstagen vor Ort, am Infostand der Stadt Engen gegen einen Unkostenbeitrag von 2 € pro Person.
 
Für das leibliche Wohl an beiden Tagen sorgt die Feuerwehr - Abteilung Bittelbrunn.
 
Der Eiszeitpark ist mit dem Auto erreichbar: Die Abfahrt Engen (Nr. 39) auf der A 81 bzw. die B 491 führt zu einem Kreisel, an den hinter der ersten Ausfahrt ein Parkplatz anschließt. Von dort aus ist der Eiszeitpark fußläufig erreichbar.
Auch mit der S-Bahn von Weinfelden/Konstanz im Halbstundentakt oder mit dem Regional-Express aus Richtung Offenburg ist eine Anfahrt möglich. Vom Bahnhof aus ist es ein Fußmarsch von 45 Minuten entlang der Bahnhofsstraße zur B 491 und damit zum Kreisel.
 
Weitere Infos sind bei der Stadt Engen, Kulturamt, Naomi Galasso, Hauptstr. 11, 78234 Engen, Telefon 07733 502-205 erhältlich.

Anmeldeunterlagen für die Petersfelstage zur Prähistorischen Meisterschaft:

Anschreiben und Anmeldeunterlagen in italienischer Sprache (PDF) (PDF, 246 KB)

Anschreiben und Anmeldeunterlagen in französicher Sprache (PDF) (PDF, 248 KB)

Anschreiben und Anmeldeunterlagen in deutscher Sprache (PDF) (PDF, 246 KB)

Im Eiszeitpark in Engen lebten vor 15.000 Jahren die Rentierjäger. Heute ist er das ganze Jahr über frei zugänglich.

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Eiszeitpark Engen

Kelttergerüst Mammut für die Kinder
Eingang der Petersfelshöhle aus der Seitenansicht
Jagdszene in der Eiszeit

Ein Szenario von vor 15.000 Jahren: Eine mächtige Rentierherde lässt die Erde im Brudertal erzittern, eine Gruppe eiszeitlicher Jäger nutzt die natürlichen Felsformationen und hat zusätzlich Gatter gebaut, um einzelne Tiere aus der Herde herauslösen und mit Speeren zu erlegen. Nach getaner Arbeit wird der Jagderfolg mit einem großen Fest, mit Tanz und Gesang gefeiert.

So könnte es zugegangen sein im Brudertal vor den Toren Engens, wo im Jahr 2003 der Eiszeitpark angelegt wurde, ein archäobotanischer Park, in dem die späteiszeitliche Vegetation einer Steppentundra rund um den Petersfelsen rekonstruiert wurde. In seinem Zentrum: Das Moor mit Tamarisken, Wollgras und Birken. In einem Pavillon werden phantasievolle Illustrationen von Libor Balak zum Leben von vor 15.000 Jahren gezeigt.

Lagerleben in der Eiszeit

Gegenüber der Petersfelsen, genannt nach dem ersten Ausgräber eiszeitlicher Artefakte, dem Oberpostrat Eduard Peters. Neben zahlreichen Feuersteinen und Massen an Tierknochen entdeckte er Ritzzeichnungen auf Rentiergeweihen.

Venus von Engen in Lebensgröße

Besonders kostbar: Die Funde der Magdalénienkunst aus Gagat mit der berühmten „Venus von Engen“ – zu sehen vor Ort auf einem Felsen sitzend, in Lebensgröße und aus Kalkstein: ein Werk des amerikanischen Bildhauers Edmund Ashby. In der archäologischen Abteilung des Städtischen Museums Engen ist das nicht einmal daumengroße Original einer Venusfigur zu bestaunen.

Ansicht des Eiszeitparks mit Infotafel und Petershöhle

Ein drei Kilometer langer Rundweg – der Eiszeitpfad – beginnt am Parkplatz hinter der Autobahnbrücke und führt die Besucher*innen durch das Brudertal.

Eine Zeitreise in die Zeit der Rentierjäger bieten die Petersfelstage. In Live-Vorführungen wird hier alle zwei Jahre das Leben in der späten Eiszeit vorgeführt: wie Steinwerkzeuge und Schmuck hergestellt, Nähnadeln geschnitzt, gejagt und gekocht wurde.

Ganzjährig geöffnet: Der Eiszeitpark Engen ist das ganze Jahr über frei zugänglich.

Anfahrt

Mit dem Auto: von Engen kommend in Richtung Autobahnauffahrt A81 fahren, beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt nehmen (Hinweisschild P+M), dann weiter unter der Autobahnbrücke hindurch fahren bis zum Eiszeitpark-Parkplatz.
Anreise mit dem Zug: Beim Bahnhof überquert man die Straße und läuft geradeaus in die Breitestraße. Links der Breitestraße folgen immer gerade aus bis zur Aacherstraße. Die Fußgängerampel überqueren und auf der gegenüberliegenden Seite in die Friedrich-Mezgerstraße einbiegen bis zur Ostlandstraße. Dort rechtshalten bis zu einer großen Kehre. In dieser Kehre rechts auf den Feldweg einbiegen. Dieser Weg führt unter der Autobahnbrücke hindurch direkt auf den "Eiszeitpfad".

Führungen

Für interessierte Gruppen oder Schulklassen bietet die Stadt Engen allgemeine Führungen oder Führungen mit verschiedenen Schwerpunkten an:

Museum (ca. 1,0 Std.):
Gruppenpreis (max. 25 Personen)
Erwachsene 50 €
Kinder 40 €

Eiszeitpark (ca. 1,5 Std.):
Gruppenpreis (max. 25 Personen)
Erwachsene 60 €
Kinder 50 €

Museum + Eiszeitpark (ca. 3,0 Std.):
Gruppenpreis (max. 25 Personen)
Erwachsene 70 €
Kinder 60 €

Gnirshöhle (ca. 1,0 Std):
Gruppenpreis (max. 9 Personen)
Erwachsene 40 €   

Größere Gruppen auf Anfrage.
Die Gnirshöhle kann aufgrund der Sicherheit für Kinder erst ab 9 Jahren besichtigt werden.

Anmeldungen

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Kontakt

Lara Baumgärtel
Kulturamt Engen
E-Mail
Telefon 07733 502-211