Eiszeitpark

Im Eiszeitpark herrscht Steinzeitfieber

Die 17. Petersfelstagen finden am 19. und 20. September im Engener Eiszeitpark statt. In diesem Jahr finden auch wieder die Europameisterschaften für prähistorische Jagdwaffen statt.
Doch es stehen nicht nur Wettkämpfe auf dem Programm: Es wird Steinzeitspaß für die ganze Familie geboten.
 
Wir lassen die Steinzeit auferstehen
 
An der Petersfelshöhle, in der vor 15.000 Jahren Rentierjäger lebten, präsentieren internationale Experten der experimentellen Archäologie ihr Können. Das gesamte Spektrum des steinzeitlichen Lebens wird auf spannende und anschauliche Art präsentiert. Für jeden ist etwas dabei, egal ob Groß oder Klein.
 
Am Samstag, dem 19. September von 13 bis 17:30 Uhr und am Sonntag, dem 20. September von 11 bis 17 Uhr findet ein umfangreiches Programm statt. An beiden Tagen werden Steingeräte und Kochwerkzeuge hergestellt, Leder und Fell verarbeitet und vieles mehr.
 
Spannende Führungen in die ferne Vergangenheit
 
Eine weitere Attraktion ist die noch nicht vollständig ausgegrabene Gnirshöhle im Eiszeitpark, die vor 13.000 Jahren von Menschen bewohnt war und an beiden Tagen besichtigt werden kann. Aufgrund der engen Platzverhältnisse sind pro Führung maximal zehn Personen erlaubt. Das Betreten der Höhle ist nur für Kinder über 10 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen erlaubt.
Die Karten für die Führungen erhalten Sie an den Petersfelstagen vor Ort am Infostand der Stadt Engen gegen einen Unkostenbeitrag von 3 € pro Person.
 
Gut zu wissen
 
Für das leibliche Wohl an beiden Tagen sorgt die Feuerwehr der Abteilung Bittelbrunn.

Der Eiszeitpark ist mit dem Auto erreichbar. Von der Abfahrt Engen (Nr. 39) der A81 bzw. der B491 aus führt eine Straße zu einem Kreisverkehr. Hinter der ersten Ausfahrt des Kreisverkehrs befindet sich eine Parkplatz. Von dort aus ist der Eiszeitpark fußläufig erreichbar. 

Auch mit der S-Bahn im Halbstundentakt von Weinfelden/Konstanz oder mir dem Regionalexpress aus Richtung Offenburg ist eine Anfahrt möglich. Vorm Bahnhof aus führt ein 45-minütiger Fußweg entlang der Bahnhofstraße zur B491 und damit zum Kreisel.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Engen, Kulturamt, Eva Berger und Naomi Galasso, Hauptstraße 11, 78234 Engen, Telefon 07733 502-246 oder 07733-502-205 erhältlich.




Anmeldeunterlagen für die Petersfelstage zur Prähistorischen Meisterschaft:

Anschreiben und Anmeldeunterlagen in italienischer Sprache (PDF, 83 KB)

Anschreiben und Anmeldeunterlagen in französicher Sprache (PDF, 84 KB)

Anschreiben und Anmeldeunterlagen in deutscher Sprache (PDF, 72 KB)

Eiszeitpark Engen

Im Eiszeitpark in Engen lebten vor 15.000 Jahren die Rentierjäger. Heute ist er das ganze Jahr über frei zugänglich.

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Kelttergerüst Mammut für die Kinder
Eingang der Petersfelshöhle aus der Seitenansicht
Jagdszene in der Eiszeit

Ein Szenario von vor 15.000 Jahren: Eine mächtige Rentierherde lässt die Erde im Brudertal erzittern, eine Gruppe eiszeitlicher Jäger nutzt die natürlichen Felsformationen und hat zusätzlich Gatter gebaut, um einzelne Tiere aus der Herde herauslösen und mit Speeren zu erlegen. Nach getaner Arbeit wird der Jagderfolg mit einem großen Fest, mit Tanz und Gesang gefeiert.

So könnte es zugegangen sein im Brudertal vor den Toren Engens, wo im Jahr 2003 der Eiszeitpark angelegt wurde, ein archäobotanischer Park, in dem die späteiszeitliche Vegetation einer Steppentundra rund um den Petersfelsen rekonstruiert wurde. In seinem Zentrum: Das Moor mit Tamarisken, Wollgras und Birken. In einem Pavillon werden phantasievolle Illustrationen von Libor Balak zum Leben von vor 15.000 Jahren gezeigt.

Lagerleben in der Eiszeit

Gegenüber der Petersfelsen, genannt nach dem ersten Ausgräber eiszeitlicher Artefakte, dem Oberpostrat Eduard Peters. Neben zahlreichen Feuersteinen und Massen an Tierknochen entdeckte er Ritzzeichnungen auf Rentiergeweihen.

Venus von Engen in Lebensgröße

Besonders kostbar: Die Funde der Magdalénienkunst aus Gagat mit der berühmten „Venus von Engen“ – zu sehen vor Ort auf einem Felsen sitzend, in Lebensgröße und aus Kalkstein: ein Werk des amerikanischen Bildhauers Edmund Ashby. In der archäologischen Abteilung des Städtischen Museums Engen ist das nicht einmal daumengroße Original einer Venusfigur zu bestaunen.

Ansicht des Eiszeitparks mit Infotafel und Petershöhle

Ein drei Kilometer langer Rundweg – der Eiszeitpfad – beginnt am Parkplatz hinter der Autobahnbrücke und führt die Besucher*innen durch das Brudertal.

Eine Zeitreise in die Zeit der Rentierjäger bieten die Petersfelstage. In Live-Vorführungen wird hier alle zwei Jahre das Leben in der späten Eiszeit vorgeführt: wie Steinwerkzeuge und Schmuck hergestellt, Nähnadeln geschnitzt, gejagt und gekocht wurde.

Ganzjährig geöffnet: Der Eiszeitpark Engen ist das ganze Jahr über frei zugänglich.

Anfahrt

Mit dem Auto: von Engen kommend in Richtung Autobahnauffahrt A81 fahren, beim Kreisverkehr die dritte Ausfahrt nehmen (Hinweisschild P+M), dann weiter unter der Autobahnbrücke hindurch fahren bis zum Eiszeitpark-Parkplatz.
Anreise mit dem Zug: Beim Bahnhof überquert man die Straße und läuft geradeaus in die Breitestraße. Links der Breitestraße folgen immer gerade aus bis zur Aacherstraße. Die Fußgängerampel überqueren und auf der gegenüberliegenden Seite in die Friedrich-Mezgerstraße einbiegen bis zur Ostlandstraße. Dort rechtshalten bis zu einer großen Kehre. In dieser Kehre rechts auf den Feldweg einbiegen. Dieser Weg führt unter der Autobahnbrücke hindurch direkt auf den "Eiszeitpfad".

Führungen

Für interessierte Gruppen oder Schulklassen bietet die Stadt Engen allgemeine Führungen oder Führungen mit verschiedenen Schwerpunkten an:

Museum (ca. 1,0 Std.):
Gruppenpreis (max. 25 Personen)
Erwachsene 60 €
Kinder 50 €

Eiszeitpark (ca. 1,5 Std.):
Gruppenpreis (max. 25 Personen)
Erwachsene 70 €
Kinder 60 €

Museum + Eiszeitpark (ca. 3,0 Std.):
Gruppenpreis (max. 25 Personen)
Erwachsene 80 €
Kinder 70 €

Gnirshöhle (ca. 1,0 Std):
Gruppenpreis (max. 9 Personen)
Erwachsene 50 €   

Größere Gruppen auf Anfrage.
Die Gnirshöhle kann aufgrund der Sicherheit für Kinder erst ab 9 Jahren besichtigt werden.

Anmeldungen

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Kontakt

Verena Schilling
Hauptstraße 11
Telefon 07733 502-211