Alte Buchen weichen – "Bittelbrunner Strässle Nord" wird gesperrt

Holzfällarbeiten zur Verkehrssicherung voraussichtlich ab Ende Oktober – Stammholz wird geerntet und einer weiteren Nutzung zugeführt

Am "Bittelbrunner Strässle Nord" stehen voraussichtlich ab Ende Oktober umfangreiche Holzfällarbeiten an. Aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen dort mehrere alte Buchen entlang der Straße gefällt werden. Für die Dauer der Arbeiten wird der betreffende Straßenabschnitt gesperrt.
Die Maßnahme ist vor allem vor dem Hintergrund der zunehmenden Trockenheit zu sehen. Die alten, hohen Buchen sind durch die klimatischen Veränderungen zunehmend belastet. Geschwächte Bäume und einzelne abgestorbene Äste können dabei zu einer Gefahr für den Straßenverkehr werden. Bereits in der Vergangenheit waren wiederholt starke Äste auf die Fahrbahn gestürzt.
Mit der Fällung der Bäume geht zugleich eine planmäßige Nutzung des anfallenden Holzes einher. Geeignete Stammteile werden als hochwertiges Stammholz geerntet und können anschließend einer weiteren stofflichen Nutzung zugeführt werden. Damit wird das Holz der alten Bäume sinnvoll genutzt, anstatt lediglich als Folge einer Verkehrssicherungsmaßnahme liegen zu bleiben.
Für den Wald bedeutet die Entnahme der alten Buchen zugleich keinen vollständigen Verlust der Waldfläche. Unter dem bisherigen Baumbestand hat sich bereits eine neue Waldgeneration entwickelt. Die Flächen sind flächig verjüngt – junge Bäume stehen bereit, um den Wald der Zukunft zu bilden.
Die Arbeiten verbinden damit mehrere Ziele: die Sicherheit entlang des viel befahrenen Weges, die Nutzung des wertvollen Stammholzes und die Entwicklung des nachwachsenden Waldes. Die Sperrung des "Bittelbrunner Strässles Nord" wird für die Dauer der Arbeiten erforderlich sein. Der genaue Zeitraum wird im Voraus bekannt gegeben.