Ausstellungen 2021

S t u b e n g e s e l l s c h a f t — K u n s t v e r e i n

ABGESAGT!

Davor Ljubicic, undatiert

5. Dezember 2020 – 31. Januar 2021

Vernissage Soft-Opening: Freitag, 4. Dezember 2020, 16:00-19:00 Uhr

„Alles was ich mache, befindet sich in einem Prozess. Was ich heute mache, das war. Das Fertige von heute wird morgen ausgelöscht, zerstört und ins Neue integriert – sanft oder gewaltig miteinander verbunden, verschmolzen. Davor ist so wichtig wie danach. Das Alte wird Teil des Neuen und umgekehrt.“ Mit diesen Worten erläutert Davor Ljubičić die grundlegenden Intentionen seiner Kunst. Monumentale Kohlezeichnungen auf schwerem Aquarellpapier, mit Leinöl und Graphit durchtränkte Papierarbeiten auf eisernen Stellagen, Fragmente von farbintensiven Malereien, raumgreifende Installationen.
Als „rektifizierte Artefakte“ bezeichnet Ljubičić die Arbeiten seiner Werkserie der letzten Jahre und er meint damit die stetige, bewusste Auseinandersetzung mit den Überbleibseln früherer Werkblöcke, Installationen oder Performances. Diese erscheinen ihm wie „anonyme Fundstücke“ und in einem intensiven, ja überaus experimentierfreudigen Schaffensakt unterzieht er diese Bruchstücke beständig einer neuen künstlerischen Befragung, um daraus andere, gewissermaßen revitalisierte Werke hervorzubringen. Diese wiederum nennt er folgerichtig „Konstellationen“, bei denen es sich um komplexe Werkschöpfungen zwischen Bild und Objekt handelt. So entfaltet sich Ljubičićs Schaffen im weiten Spannungsfeld zwischen Malerei, Zeichnung, Film, Rauminstallation, Objektkunst und Performance. All diese
Gattungen, Ausdrucksformen und Techniken durchdringen und steigern sich unaufhörlich zu einem untrennbaren Ganzen, das der Betrachter wie ein Gesamtkunstwerk erleben kann. Niemals aber gewähren sie dem Betrachter einen leichten, selbstverständlichen Zugang. Eher wirken sie sperrig, spröde, unbequem und wiedersetzen sich allem Harmonischen und Gefälligen.
Davor Ljubičić verglich sein Schaffen einmal mit einer „archäologischen Ausgrabung“, bei der „Fetzen und Fragmente zu ständig neuen Formen wachsen und sich zugleich widerspenstig entziehen“.

Davor Ljubicic, Installation, 2019
Foto: Künstler

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ABGESAGT!

Sibylle Möndel, SICHTFELDER

11. Dezember 2020 - 31. Januar 2021

Vernissage Soft Opening: Samstag, 12. Dezember 2020, 11:00-18:00 Uhr

Sibylle Möndel wurde 1959 in Stuttgart geboren, wo sie auch bei Prof. Hans K. Schlegel studierte. Seit 1989 ist sie freischaffend. Heute lebt und arbeitet sie in Kornwestheim und in Stuttgart.
Die Künstlerin verbindet in ihren Arbeiten unterschiedliche Techniken wie den Siebdruck, die gestische Malerei und die Zeichnung. Auf diese Weise entstehen malerische oder ornamentale Strukturen, die mit den Abbildern der fotografischen Vorlagen verschmelzen. Räumlichkeit und Tiefe entstehen durch die Überlagerung mehrerer Druckschichten, aber auch von Farbe und malerischer Geste. Die Konstellationen, die sich im Zusammenspiel von Abbild und Technik entwickeln, scheinen umso nachdrücklicher zu den menschlichen Darstellungen hinzuführen, je mehr die Motive durch die technischen Eingriffe verfremdet werden. Titel wie „Wege“, „Grenzland“ oder „Aschebilder“ deuten auf die existenzielle Dimension der Bilder, die sich dem Betrachter meditativ und emotional erschließen.

Sibylle Möndel, #201849, Malerei und Siebdruck auf Museumskarton, 2018
Foto: Künstlerin

Gunilla Jähnichen, The other space

ABGESAGT! - Die Ausstellung wird auf Ende 2022 verschoben

13. Februar 2021 – 11. April 2021

Vernissage: Freitag, 12. Februar 2021, 19:30 Uhr

Die Figuren und Geschichten der 1972 in Stade geborenen und heute in Berlin lebenden Gunilla Jähnichen könnten illustrierten Kinderbüchern oder Comics entsprungen sein. Die Größenverhältnisse richten sich mehr nach den Bedeutungen als nach den realen Proportionen. Und auch die Handlungen der Protagonisten folgen nicht den strengen Gesetzen der Erwachsenenwelt, sondern bildimmanenten, man möchte sagen: träumerischen Assoziationen. Überhaupt darf man sich die Frage stellen, was den Unterschied zwischen Fantasie und Realität in der Malerei ausmacht, und ob nicht das Medium an sich schon für eine vagabundierende Grenzgängerei zwischen den Sphären der menschlichen Welterfahrungen steht. Für die Künstlerin, jedenfalls, zeigen ihre Arbeiten, „egal ob großformatige Malerei auf Leinwand, kleinformatig auf Papier, als Tusche-, Kreide- oder Bleistiftzeichnung oder neuerdings als Skulptur, Wesen.“ Was aber macht ihr Wesen aus? Wenn man es überhaupt definieren kann, dann vielleicht als eine ideelle Substanz, die sich in unterschiedlichen Gestalten zeigen kann, ohne an innerer Form, ohne sich an die Welt der Erscheinungen zu verlieren. Einfachheit, Unmittelbarkeit und Gestimmtheit sind bei Jähnichen die das Wesen der Dinge und Figuren bestimmenden Charakteristika. Mit den Worten der Künstlerin: „Diese Wesen können Menschen, meistens Kinder, mal Mädchen, mal Junge, mal könnte es beides sein. Diese Wesen können auch Tiere sein. Die Wesen können aber auch in eine fabelhafte Welt abgleiten, sich in einfache Formen auflösen oder zu einer Masse oder Substanz werden. Sie wirken geisterhaft, wie aus einer magischen Welt. Manchmal sind noch Augen da, die auf ein Wesen mit Leben und Seele hinweisen, mal löst es sich ganz in eine nur noch farbige Fläche auf.“

Gunilla Jähnichen, Greta, Acryl/Leinwand, 2019
Foto: Künstlerin
 

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Christiane Pieper, Reflexion

24. April 2021 – 20. Juni 2021

Vernissage: Freitag, 23. April 2021, 19:30 Uhr

Christiane Pieper wurde 1960 in München geboren. Heute lebt und arbeitet sie am Bodensee. Nach ihrer Ausbildung an verschiedenen freien Akademien folgte ein Studium in Nürnberg/Stein. Seit 2010 sind ihre Arbeiten in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.
In ihren Arbeiten konzentriert sich Christiane Pieper auf Textur- und abstrakte Farbkompositionen. Die meisten basieren auf traditionellen Medien und Techniken wie Mischtechnik, Ölfarbe und Wachs auf Leinwand, Holz oder Holzkarton. Erdige Farben, Oberflächenstrukturen und Texturen von Umwelt und Natur inspirieren sie und schaffen neue abstrakte Kompositionen oder strukturierte Gemälde. Parallel zu dieser Herangehensweise ist eine Serie von Holzschnitten entstanden. „Die Künstlerin spricht auch vom Rückzug in einen ästhetischen Raum, von einer Auseinandersetzung gegen das Nichts. Dort beginnen für sie die Reflexion der Eigenschaften von Farbe, ihr Verhältnis von Licht und beispielsweise die Reaktionen von Weiß auf Grau. Das wirkt auf den ersten Blick ein wenig verzagt, ist aber in Wahrheit ein selbstbewusstes Beharren auf der Autonomie der Malerei. Dieser Anspruch vermittelt sich bis heute in ihren Bildern, die schon vor einigen Jahren entstanden sind. Sie haben von ihrer Lebendigkeit nichts eingebüßt.” (Jörg Bachhofer 2015). Die Künstlerin selbst sieht ihr Werk als eine Konzentration auf das Wesentliche: „Die Arbeiten spiegeln meine Lebenseinstellung und das Malen von ‚weniger ist mehr‘ wider. In Zeiten überladener visueller Eindrücke versuche ich, den Betrachter auf eine Entdeckungsreise über die Malfläche zu schicken, ihn für die wenigen und farblich reduzierten Risse und Strukturen zu sensibilisieren. Material, Farbe und Komposition sind dabei eine ständige Herausforderung, etwas Neues zu schaffen“.

Christiane Pieper, IMG_9529 (3)
Foto: Künstlerin
 

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Lydia Leigh Clarke

„…the courage to jump, and the side of the mountain“

30. April 2021 – 20. Juni 2021

Vernissage: Donnerstag, 29. April 2021, 19:30 Uhr

Lydia Leigh Clarke wurde 1954 in Los Angeles, USA in eine Musikerfamilie hineingeboren. Doch anstatt wie die meisten ihrer fünf älteren Geschwister, selbst Musikerin zu werden, entschied sie sich für die Bildende Kunst und studierte an der California State University in Northridge. 1983 zog sie nach Deutschland, wo sie ihre Studien an der Malschule Paul Pollock in Freiburg fortsetzte. Seit 1988 ist sie freischaffende Künstlerin.
Lydia Leigh Clarkes Kunst entwickelt sich an der Grenzlinie von abstrakter und gegenständiger Malerei. Dabei ist zu beobachten, mit welcher Leichtigkeit sie diese Grenze in die eine oder in die andere Richtung überspringt. Farbfelder verwandeln sich in Gefäße und Rundformen in Früchte. Oder eben auch umgekehrt. Man spürt, mit welcher Sensibilität sie mit dem Pinsel über die Farbformen tastet, die sie mit einer Bienenwachslasur überzieht oder mit Sand durchsetzt, um ihnen eine raue und widerständige Haptik zu verleihen. Der Betrachter darf in die stets großzügig aufgetragenen Farbflächen eintauchen und die Tiefe einer lebendig erfahrenen Natur herausspüren.

Lydia Leigh Clarke, the courage to jump, Gouache, 2019 
Foto: Künstlerin
 

Hyunjeong Ko

Zufälliges Rendez-vous

3. Juli 2021 - 29. August 2021

Vernissage: Freitag, 2. Juli, 19:30 Uhr

Mit der aus Südkorea stammenden Künstlerin zeigt das Museum eine in der zeitgenössischen Kunst eher seltene Position kinetischer, also bewegter Kunst. Hyunjeong Kos Installationen werden von Elektromotoren angetrieben und entwickeln eine fein austarierte, poetische Dynamik. Ko wurde in Seoul geboren und schloss ihr Studium erst 2020 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart ab. Man kann ihren künstlerischen Ansatz als ein dynamisches Experimentieren mit unterschiedlichen Berührungs- und Ausdrucksintensitäten beschreiben, die durch die Rhythmik interagierender Materialien erzeugt werden. Eigentlich verfolgt die Künstlerin einen streng minimalistischen Ansatz, sowohl was die Auswahl als auch den Einsatz der zumeist industriell vorgefertigten Materialien betrifft. Dabei gelingt es ihr, Gläser, Schaumstoffe und Metalle auf eine Weise zu kombinieren und zu animieren, dass die Grenze zur Immaterialität überschritten wird. Geräusche, Klänge und Licht-Schattenspiele werden hervorgerufen, die den Betrachter in ein Reich der sinnlichen Berührung und der poetischen Verwandlung entführen. Aus Schwere entsteht Leichtigkeit, aus Nüchternheit Poesie und aus Bewegung ein subtiles Geflecht schwebender Interaktionen. Von dem Sinnenreichtum der jungen Künstlerin darf man für die Zukunft noch so manchen Funkenschlag erwarten.

Hyunjeong Ko, Spuren des Klangs, 2020
Foto: Künstlerin

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Abi Shek, homo animalis

11. September 2021 – 7. November 2021

Vernissage: Freitag, 10. September 2021, 19:30 Uhr

Der Holzschnitt ist eines der ältesten Verfahren in der Bildenden Kunst, aber immer wieder treten Künstler hervor, deren Arbeiten wie Neuentdeckungen dieser so ursprünglichen Technik erscheinen. Der Stuttgarter Abi Shek gehört sicherlich dazu. Seine Holzschnittarbeiten, die teils durch Tuscheüberzeichnungen zu Unikaten werden, gehen eine magische Symbiose aus Archaik und moderner Bildauffassung ein.
Der 1965 in Israel geborene Künstler studierte ab 1990 in Stuttgart Freie Kunst bei Prof. Micha Ullman, der durch die Schaffung bedeutender  Denkmäler und Skulpturen im öffentlichen Raum weltweiten Ruf erlangt hat.
Obwohl Abi Shek einen künstlerisch ganz eigenständigen Weg gefunden hat, hat er offenkundig von seinem Lehrer etwas gelernt,  das dem Betrachter seiner Arbeiten sofort entgegentritt: die Macht des Einfachen. Denn die Reduktion in seinem Werk ist das Ergebnis intensivsten Erlebens des Dargestellten.
In seiner grafischen und zeichnerischen Arbeit zeigen sich Wurzeln im deutschen Expressionismus – bei Kirchner, Heckel oder Pechstein. Trotz dieses Einflusses: seine Werke sind Gegenwartskunst, es schwingt etwas in ihnen, was sofort klar macht: hier bringt sich ein Zeitgenosse zum Ausdruck.
Abi Shek hat für sein Werk einen Motivkreis gefunden, der ihn seit vielen Jahren besonders beschäftigt: Tiere. Im Kibbuz Beit Nir in Israel aufgewachsen, wo Viehhaltung und Landwirtschaft betrieben werden, kamen ihm Tiere schon als Junge nahe. Ebenso wie die Welt der Kunst. Seine Eltern sind selbst Künstler.
Für seine Bildsprache ist das Silhouettenhafte von großer Bedeutung. Dabei gelingt ihm zu vermeiden, dass der Eindruck von Bewegungslosigkeit erweckt wird, im Gegenteil: seine Tierdarstellungen sind von großer Dynamik und Lebendigkeit.
Abi Shek ist durch zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland hervorgetreten.

Abi Shek, Ohne Titel, Holzschnitt und Tusche, 2010
Foto: Künstler
 

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Bette Bayer, Mancherorts - Farbe - Form - Veränderung

17. September 2021 – 14. November 2021

Vernissage: Donnerstag, 16. September 2021, 19:30 Uhr

Die Orte für ihre „Kompositionen“ lesen sich wie ein „Who-is-Who“ der internationalen Metropolen von Hamburg über Lissabon bis nach New York. Die Konstanzer Künstlerin Bette Bayer fotografiert Architekturen. Das können die Wolkenkratzer von Manhattan sein, die 180 Meter hohe „Gherkin“ (Gurke) im Finanzdistrikt der City of London oder auch, ganz bodenständig, Altstadthäuser in der Konstanzer Niederburg. Die Resultate dieser Introspektionen entsprechen jedoch nicht der klassischen Fotografie und ihrem primär abbildhaften Charakter. Denn die eigentliche Verschneidung der Motive und ihre Verdichtung fangen erst am Computer an. Bayer schiebt die Szenarien gleichsam ineinander, öffnet himmelhohe Perspektiven und taucht ihre imaginären Panoramen in ein unwirklich fluktuierendes Gewirr von Farben. Zwar haftet den Formen stets die Geometrie ihrer architektonischen Vorbilder
an, doch liegt der Zauber der „Kompositionen“ gerade in der Verschiebung der bildlichen Wahrnehmung hin zu einem rhythmischen Feuerwerk aus aufstrebenden Vertikalen, teppichartig miteinander verwobener Schachtelstrukturen und irrlichternden Farbformationen. Bette Bayers „Kompositionen“ sind gleichermaßen Abstraktionen der Wirklichkeit wie Einblicke in eine künstlich generierte Realität, die ihre magische und bisweilen psychedelische Wirkung aus dem Zwischenbereich des Nüchternen und des Phantastischen beziehen.

Bette Bayer, Hamburg_024, 2017, PhotoKomposition, Photoabzug auf AluDibond hinter Acrylglas
Foto: Künstlerin

 

Birte Horn, Keep it going

20. November 2021 – 16. Februar 2022

Vernissage: Freitag, 19. November 2021, 19:30 Uhr

Birte Horn ist eine fotografierende Malerin oder besser gesagt: Sie fotografiert ganz und gar unspektakuläre „Restgegenstände“, wie sie es nennt, das sind zumeist Architekturen und Innenräume, die ihre Funktion verloren haben und bald schon abgerissen und verschwinden werden. Wie zum Beispiel im Gebiet des Braunkohletagebaus Garzweiler, wo ganze Ortschaften umgesiedelt wurden, nachdem sie in menschenleere Geisterdörfer verwandelt wurden. Birte Horn bleibt aber nicht bei der Dokumentation des Vergänglichen stehen, sondern transformiert die Fotografien in bildnerische Flächen- und Elementarformen. Sie löst bestimmte Teile aus den bestehenden Kontexten, überträgt sie malerisch auf Leinwand, vergrößert Details, entwirft und kombiniert unterschiedliche Strukturen miteinander oder reliefiert die Bildfläche, indem sie unterschiedliche Teile der Leinwände übereinander näht. Im Ergebnis sieht der Betrachter großflächige, sich eindeutiger Zuordnung entziehende Flächen mit einer diffusen Tiefenwirkung, einen Mix aus linearen und ornamentalen Strukturen, die den Leinwänden einen ganz eigenen, zwischen Nah- und Fernwirkung fluktuierenden Rhythmus verleihen. Es ist beeindruckend, welche Weite, Transparenz und formale Reichtümer die Bilder der 1972 in Düsseldorf geborenen Künstlerin ausstrahlen. Als Betrachterin möchte man fast nicht nur sehen, sondern wahrnehmen und sich auch körperlich in die malerische Fülle hineinbegeben.

Birte Horn, stück_54, 2020, Öl auf Leinwand, genäht
Foto: Künstlerin
 

 

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