Radfahren im Wald - Premiumwanderweg Hewensteig für Radfahrer und Bikes gesperrt

Die Bedeutung des Waldes als Erholungsort nimmt kontinuierlich zu und neben dem Wandern ist das Radfahren im Wald zu einer bedeutenden Form der Walderholung geworden.

Hierbei sind für Mountainbikerinnen und Mountainbiker gerade schmale Wege aufgrund der sportlichen Herausforderungen besonders attraktiv geworden. Dies macht sich auch immer mehr auf den Wanderwegen um den Hohenhewen, insbesondere auf den schmalen Wegabschnitten (Singletrails) bemerkbar. Es handelt sich hierbei um Pfade und schmale Wege, die unbefestigt, naturbelassen und nicht mit Maschinen befahrbar sind und deren Breite zumeist deutlich unter zwei Metern liegt.
Neuerdings wurden auch Trails, die hinter der großen Ruinenmauer abgehen, angelegt. Gerade dieser Teil ist durch die Steile des Geländes besonders gefährlich. Es konnte beobachtet werden, wie auch Wanderer nun diesen Trail als Weg benutzen, um auf den Hewen zu gelangen. Eine Kollision zwischen Biker und Wanderer in diesem Bereich würde zu fatalen Folgen führen.
Auch auf dem Plateau des Hohenhewen sind immer vermehrt Spuren von Mountainbikes erkennbar. Teilweise machen die Biker nicht einmal mehr Halt vor den Ruinenresten und befahren auch diese. Kostspielige und zeitaufwendige Maßnahmen zum Erhalt der Ruine werden somit auf sinnlose und verbotene Art und Weise zu Nichte gemacht.

Nach dem Waldgesetz Baden-Württemberg ist das Radfahren auf Wegen unter zwei Metern grundsätzlich nicht zulässig.
Das Radfahren und Mountainbiken ist daher auf Teilstücken des Hewensteigs durch das Waldgesetz Baden-Württemberg verboten. Um eine Gefährdung der Wanderer, insbesondere auf den Singletrails auszuschließen, sollen die Nutzer des Weges hierüber informiert werden. Das Radfahr- und Mountainbikeverbot gilt besonders auf dem Wegabschnitt hinter der Leitplanke in der Kurve beim Gedenkkreuz bis zur Wegkreuzung Gefällhof. Weiterhin werden Trails im Bereich der Gipshöhlen angelegt und befahren. Das Verbot gilt auch für die illegal angelegte Strecke entlang der Gipshöhlen. Der Hohenhewen ist bis zur Waldgrenze ein Naturschutzgebiet und bietet seltenen Pflanzen und Tieren Lebensraum. Das Anlegen von Trails sowie das Befahren der Ruine sind ebenfalls verboten und werden als Ordnungswidrigkeit geahndet.
Um mögliche Kollisionen mit schwerwiegenden Unfallfolgen durch Downhill-Abfahrten zu vermeiden bittet die Stadt Engen um Beachtung und Einhaltung des Fahrverbots.    
Der Gemeinderat und Bürgermeister Johannes Moser würden einer Privat- oder Vereinsinitiative für die Anlegung einer legalen Singletrail-Strecke offen gegenüber stehen.    

 

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