Vermehrte Beschwerden wegen illegaler Mountainbike-Trails am Hohenhewen 

Gerade der Hohenhewen ist aufgrund seiner topografischen Lage sehr begehrt bei Mountainbikern und es werden immer wieder illegal erstellte Trails gemeldet.

Was diese Biker jedoch nicht beachten, ist die Tatsache, dass es sich beim Hohenhewen zum einen um ein Naturschutzgebiet handelt und dadurch solche Trails generell untersagt sind. Es drohen Bußgelder bis zu 5.000 Euro. Zum anderen bewegen sich die Mountainbiker ohne Zustimmung der Eigentümer auf privaten Wald-, Wiesen- und Feldgrundstücken. Besonders örtliche Landwirte beschweren sich bei der Stadtverwaltung mittlerweile zu Recht vehement über Fahrrinnen und -spuren, die rücksichtslose Freizeitsportler in ihren Äckern und Wiesen verursachen.
Es sollte jedermann bekannt sein, dass auf landwirtschaftlichen Flächen während der Bewirtschaftung ein gesetzliches Betretungsverbot gilt. Das gilt immer, unabhängig davon ob eine Fläche eingezäunt oder frei zugänglich ist. Bei Verstößen drohen auch hier Bußgelder bis zu 5.000 Euro.
Da das Gebiet rund um den Hohenhewen auch gerne zum Wandern und Spazierengehen genutzt wird, kam es auch schon vermehrt zu gefährlichen Situationen und Fast-Unfällen zwischen Bikern und Wanderern, die zum Glück bis dato für alle Beteiligten glimpflich ausgingen. Aber auch diese Gefahr sollte unbedingt unterbunden werden.
Tatsache ist, dass die Beliebtheit dieses Bike-Trends ständig steigt und immer mehr Anhänger findet. Deshalb möchte man dieser Interessengruppen auch in Engen eine Möglichkeit zur Ausführung ihres Sportes bieten und es laufen bereits Planungen zur Anlage eines MTB-Trails im Distrikt Ernsthofen. Hierfür hat der Schwarzwaldverein Engen die Initiative ergriffen und ist federführend dafür tätig. Interessenten, die sich diesem Projekt gerne anschließen möchten, können Kontakt mit dem Vorsitzenden des Schwarzwaldvereins Engen, Peter Kamenzin, aufnehmen.