Notgruppenbetreuung in Schulen und Kindertageseinrichtungen

Derzeit gilt in den Kindertageseinrichtungen und Schulen bis einschließlich der 7. Klassen eine erweiterte Notbetreuung. Weitere Öffnung des Kindergartenbetriebs ist ab Montag, 25. Mai möglich.

Die Hinweise (299,6 KB) zur Notgruppenbetreuung informieren detalliert über die weitere Vorgehensweise. Ein Antrag (335,3 KB) auf einen Notgruppenplatz ist mit allen erforderlichen Anlagen per E-Mail an HKunle@engen.de zu senden oder in den Briefkasten des Rathauses einzuwerfen. Unvollständige Anträge können unter Umständen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Dies gilt auch für Anträge auf einen Notgruppenplatz, der erst zu einem späteren Zeitpunkt benötigt wird.

Weitere Öffnung des Kindergartenbetriebs
 
Am Mittwoch, 6. Mai 2020, wurde vom Kultusministerium angekündigt, "ab dem 18. Mai die Betreuung an den Kitas in Richtung eines reduzierten Regelbetriebs in Absprache mit den Trägern schrittweise auf bis zu 50 % der Kinder auszuweiten".  

Die gemeinsame Pressemitteilung von Kultusministerium, Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag zur schrittweisen Öffnung von Kitas und Kindertagespflege vom 14. Mai, die die Stadt Engen spätnachmittags erhalten hat, zielt u. a. darauf, dass den Einrichtungsträgern vor Ort bewusst Spielräume eingeräumt werden, um individuelle Konzepte zu arbeiten, die sich z. B. an den räumlichen und personellen Kapazitäten orientieren. Am Samstag, 16. Mai sind dann auch den Trägern der Kinderbetreuungseinrichtungen Orientierungshilfen an die Hand gegeben worden.
 
Dabei haben immer noch die für die Notbetreuung berechtigten Kinder einen Vorrang in der Betreuungsberechtigung. Darüber hinaus sollen Kinder mit einem besonderen Förderbedarf wieder in die Einrichtungen unter Beachtung der Kapazitätsgrenze zurückkehren können. Ebenso ist noch ein Puffer vorzuhalten, um einen weiter steigenden Bedarf von Notbetreuungsberechtigten bereitzuhalten. Die Kindergartenleiterinnen haben alle betroffenen Eltern von Vorschülerinnen und Vorschülern entsprechend kontaktiert. Da nach den aktuellen Zahlen nur noch wenige Plätze bis zur Kapazitätsgrenze zur Verfügung stehen, verzichtet die Stadt Engen auf ein rollierendes System, da Kinder nur alle dritte bis fünfte Woche die Einrichtung überhaupt besuchen könnten. Dies ist unter pädagogischen Gesichtspunkten wenig sinnvoll.

Die Stadt Engen wird die Eltern und Erziehungsberechtigten immer wieder über die Homepage bzw. auch durch die Kindergartenleitungen informieren.

Gleichzeitig möchte sich die Stadt Engen – auch im Namen aller Kindergartenteams – für das Verständnis und die bisherige gute Zusammenarbeit in diesen schwierigen Zeiten bedanken.