Elternforum: „Die Lüge der digitalen Bildung“

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Dipl. Vokswirt Ingo Leipner ist Wirtschaftsjournalist und Dozent an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, wo er neben ökonomischen Inhalten auch „Journalistisches Schreiben“ unterrichtet.
Bild: Leipner

Von Politikern und Industrie als längst überfällig erklärt ist die Digitalisierung der Klassenzimmer. Von Entwicklungspsychologen und Hirnforschern wird der frühe Umgang mit dem Computer oder Tablet allerdings sehr kritisch beurteilt. Auch Ingo Leipners zentrale These stellt die Digitalisierung hinab bis zu den Kita-Räumen deutlich in Frage: „Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter“. Seine These erläutert der Dipl. Volkswirt am Donnerstag, 23. Januar um 20 Uhr in der Stadtbibliothek.
Karten sind in der Stadtbibliothek Engen, Hauptstr. 8, Tel. 07733 501839 im Vorverkauf zu 6 Euro, und an der Abendkasse zu 8 Euro (50% ermäßigt für Sozialpassinhaber) erhältlich. Eine Reservierung wird empfohlen. Eine Online-Reservierung ist über den Förderverein der Stadtbibliothek Engen unter www.foerderverein-stabi-engen.de möglich.
Leipner setzt mit seiner Theorie bewusst einen Kontra-punkt zum vorherrschenden Digital-Diskurs. Er will dabei nicht die gute alte “Kreidezeit” verklären, als der Lehrer mit staubigen Händen vor einer Kreidetafel stand. Die Digitalisierung der Bildung erfolge jedoch fast nur technologie- und ökonomiegetrieben. Pädagogische Konzepte? Fehlanzeige! Statt um Verklärung, geht es ihm um Aufklärung in der scheinbar alternativlosen Digital-Debatte, die seit langer Zeit recht einseitig in der Öffentlichkeit läuft.