Ausstellung "Grün. Licht. Raum" mit Barbara Armbruster und Julia Kernbach

Die Vernissage fand am Freitag, 23. März um 19 Uhr statt, die Ausstellung läuft vom 24. März bis 6. Mai.

Die Stubengesellschaft 1599 e.V. Kunstverein Engen zeigt im Städtischen Museum Engen + Galerie als erste Ausstellung des Jahres 2018 unter dem Titel "Grün. Licht. Raum" die Künstlerinnen Barbara Armbruster – Julia Kernbach aus Stuttgart – Düsseldorf. Die Beschäftigung mit Themen wie Licht oder Raum, sind verbindende Aspekte in den Arbeiten der beiden Künstlerinnen, wobei sie diese Auseinandersetzung auf verschiedene Weise bearbeiten. Die Vernissage fand am Freitag, 23. März um 19 Uhr statt, die Ausstellung läuft vom 24. März bis 6. Mai.

Barbara Armbruster studierte an der Kunstakademie Stuttgart bei Prof. Rudolf Schoofs und Prof. Marianne Eigenheer, pendelte 10 Jahre zwischen Orient und Okzident, lebte also in zwei sehr unterschiedlichen Kulturen. Daher verfolgt sie einen kulturübergreifenden Ansatz in ihrer Arbeit und verknüpft Aspekte aus unterschiedlichen Lebensräumen und Zeitepochen. In ihrer Bildsprache setzt sie sich mit den West - östlichen Regionen, ihrem jeweiligen Licht und ihren Räumen auseinander. So sollen in den neuesten Arbeiten gezeichnete Muster und Strukturen Brücken zwischen den Zeiten, Traditionen und Zivilisationen bauen. Ornamente sollen Harmonie und Schönheit verbildlichen, sind eine globale Sprache, die in den Bildern von Barbara Armbruster mit abstrakten und gegenständlichen Bildelementen aus beiden Kulturen kombiniert werden. So verbindet sie beide Welten, und verknüpft dies installativ innerhalb des Ausstellungsraumes.
Barbara Armbruster arbeitet mit verschiedenen Medien. Neben großformatigen Zeichnungen, performativen Videos spielen in einem mehrschichtigen Beziehungsgeflecht auch Fotografie, Installation und Malerei eine Rolle.

Julia Kernbach studierte and er Kunstakademie Düsseldorf Freie Kunst in der Klasse von Prof. Thomas Ruff. Dort begann sie sich mit Fotografie zu beschäftigen, die nicht als Dokumentation zu verstehen ist im Sinne eines abbildenden Mediums einer vorgelagerten Realität. Vielmehr ist die Fotografie selbst bildgebend und erzeugt ihre eigene Wirklichkeit. Insofern ist die Fotografie für ihre Arbeit eine Art Material für ihre Collagen, die sie analog und digital umsetzt. Mit diesen Collagen bebildert Julia Kernbach verschiedene Themen um die die Fotografie stetig kreist, wie z.B. Immaterialität, Licht, Schatten, Raum und Zeit. Diese Themen verfolgt sie auch in ihren jüngsten Arbeiten, die zum ersten Mal auch in die Dreidimensionalität gehen. In der Ausstellung „Grün. Licht. Raum“ zeigt Kernbach Arbeiten aus der Serie „Schatten“, „Berge“ und „Funken“ in einem auf den Ausstellungsraum abgestimmten Ensemble.
In die Ausstellung einführen wird der Kunsthistoriker Dr. Andreas Gabelmann aus Radolfzell.