Filmabend in der Stadtbibliothek

Am Freitag, 23. Februar, 20 Uhr, gibt es Kino in der Stadtbibliothek. Gezeigt wird die Verfilmung des autobiografischen Bestsellers von Joachim Meyerhoff. Einlass ist ab 19:30 Uhr und der Eintritt ist frei. Über Spenden freut sich der Förderverein.
Zum Inhalt des Films:
Joachim wächst auf dem Gelände der größten psychiatrischen Klinik Schleswig-Holsteins auf, nicht, weil er selbst Patient ist, sondern weil sein Vater, Direktor Meyerhoff, die Klinik leitet. Dieser hat eine große Hingabe zu seiner Arbeit und den jungen Patient*innen und auch für Joachim gehören diese quasi zur Familie. Als jüngster Sohn des Direktors sucht er oft Zuflucht bei ihnen, denn seine älteren Brüder ärgern ihn gerne bis zum Tobsuchtsanfall. Die Mutter der drei Jungen sehnt sich Aquarelle malend weg vom kräftezehrendem Alltag und hin zu lauen Sommernächten in Italien. Währenddessen taucht auch der Direktor außerhalb seiner Arbeit im Lesesessel in andere Welten ab und geht hinter dem Rücken seiner Frau heimlich seine eigenen Wege. Das heile Familienleben scheint Risse zu bekommen und als Joachim langsam erwachsen wird, macht ihm auch der Verlust der ersten Liebe schwer zu schaffen.